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Netzwerk Sport & Politik

für ein faires und respektvolles Miteinander

Sport & Politik

Auf Grundlage eines gemeinsamen Selbstverständnisses arbeitet das
Netzwerk zusammen in verschiedenen Arbeitsfeldern

Das Netzwerk

Fundament unserer inhaltlichen Arbeit ist dabei das Selbstverständnis des Netzwerks.

Unser Selbstverständnis


Netzwerk Mitglieder

Hier finden Sie eine Übersicht unseres starken Partner-Netzwerkes

Deutscher Städte- und Gemeindebund

Motivation:

Sport ist ein bedeutender und integraler Bestandteil der kommunalen Gesellschaft. Er wirkt bei Bildungs- und Erziehungsprogrammen und der Werteorientierung für alle Bevölkerungsgruppen mit. Deshalb beteiligt sich der der DStGB am Netzwerk Sport & Politik.

Kurzbeschreibung:

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund vertritt in Deutschland und Europa mit seinen Mitgliedsverbänden ca. 11.000 große, mittlere und kleinere Städte und Gemeinden mit rund 55 Mio. Einwohnern.

Kontaktdaten:

Deutscher Städte- und Gemeindebund
Beigeordneter Uwe Lübking
Marienstraße 6
12207 Berlin

Zuständiger Vertreter:

Beigeordneter Uwe Lübking

Abkürzung:

DStGB

Deutscher Landkreistag

Motivation:

Sport ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von unschätzbarem Wert. Kommunale Sportpolitik ist außerdem auch kommunale Standortpolitik. Der Deutsche Landkreistag wirkt gern im Netzwerk Sport & Politik mit.

Kurzbeschreibung:

Der Deutsche Landkreistag ist der kommunale Spitzenverband der 294 Landkreise auf Bundesebene. Er vertritt drei Viertel der kommunalen Aufgabenträger, rund 96 % der Fläche und mit 56 Mio. Einwohnern 68 % der deutschen Bevölkerung und bringt die Interessen der Landkreise gegenüber dem Deutschen Bundestag, dem Bundesrat und den Bundesministerien zur Geltung.

Kontaktdaten:

Deutscher Landkreistag
Dr. Markus Mempel
Ulrich-von-Hassell-Haus
Lennéstr. 11
10785 Berlin

Zuständiger Vertreter:

Geschäftsführendes Präsidialmitglied Prof. Dr. Hans-Günter Henneke
Dr. Markus Mempel

Abkürzung:

DLT

DEUTSCHER STÄDTETAG

Motivation:

Eine Stadt ohne Sport ist nicht denkbar. Durch ihn wird die Stadt lebenswerter. Sport ist ein unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge und hat eine gesellschaftspolitisch hohe Bedeutung. Er wird weitestgehend unabhängig vom sozialen Status, von Religionszugehörigkeiten oder von gemeinsamer Sprache ausgeübt und ist somit ein integraler Lebensbereich neben Arbeit und Familie. Sport vermittelt spielerisch demokratische und bildungspolitische Aspekte wie Respekt, Toleranz, Fair Play, Freundschaft und Leistungsbereitschaft. Allesamt unentbehrliche Grundlagen, um die gesamtgesellschaftlichen und politischen Herausforderungen im Rahmen eines sozialen Miteinanders meistern zu können. Diese gemeinsame Haltung erfordert geradezu die Vernetzung von Sport und Politik.

Kurzbeschreibung:

Der Deutsche Städtetag vertritt aktiv die kommunale Selbstverwaltung. Er nimmt die Interessen der Städte gegenüber Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Europäischer Union und zahlreichen Organisationen wahr. Er berät seine Mitgliedsstädte und informiert sie über alle kommunal bedeutsamen Vorgänge und Entwicklungen. Der Deutsche Städtetag stellt den Erfahrungsaustausch zwischen seinen Mitgliedern her und fördert ihn in zahlreichen Gremien.

Die Städte müssen handlungsfähig bleiben, denn sie erbringen einen Großteil der öffentlichen Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Um hierbei wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden, sollten Bund und Länder die Städte als Partner begreifen.

Kontaktdaten:

Hauptgeschäftsstelle Köln:
Deutscher Städtetag
Gereonstraße 18-32
50670 Köln

Zuständiger Vertreter:

Beigeordneter Klaus Hebborn

ABKÜRZUNG:

DST

DEUTSCHER FUSSBALL-BUND

Motivation:

Der DFB will den Fußball dauerhaft tragfähig und erfolgreich organisieren sowie seine vielfältigen Potenziale auch zur Erhaltung und Stärkung der demokratischen und ethischen Grundlagen einer freiheitlichen Gesellschaft verantwortlich nutzen.

Kurzbeschreibung:

Der DFB ist mit rund 7 Millionen Mitgliedern einer der größten Sportfachverbände der Welt und eines der größten sozialen Netzwerke Deutschlands. Die wichtigste Aufgabe des DFB ist die Organisation des Fußballsports in Meisterschaftsspielen und Wettbewerben. Der DFB handelt in sozialer und gesellschaftspolitischer Verantwortung und fühlt sich in hohem Maße dem Gedanken des Fair Play verbunden. Mit der gezielten Förderung von Fair Play, Integrität, Respekt, Vielfalt und Solidarität werden die Grundlagen des Fußballs gestärkt. Der aktive Fußballsport und das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben.

Kontaktdaten:

Deutscher Fußball-Bund e.V.
Otto-Fleck-Schneise 6
60528 Frankfurt / Main

E-Mail: Nachhaltigkeit@dfb.de

Zuständige Vertreterinnen:

Stefanie Schulte, Claudia Krobitzsch

Abkürzung:

DFB

Relevante Initiativen:

Gesellschaftliche Verantwortung im DFB: https://www.dfb.de/projekte-programme/gesellschaftliche-verantwortung/

Vielfalt und Antidiskriminierung im DFB: https://www.dfb.de/vielfaltanti-diskriminierung/start/

Fair Play im DFB: https://www.dfb.de/fair-playgewaltpraevention/start/

Fanbelange im DFB: https://www.dfb.de/fanbelange/start/

Der Julius Hirsch Preis des DFB: https://www.dfb.de/preisewettbewerbe/julius-hirsch-preis/

Die DFB-Kulturstiftung: https://www.dfb.de/dfb-kulturstiftung/news/

Veröffentlichungen:

DFB-Nachhaltigkeitsbericht

Mit seinem Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert der DFB sein gesellschaftliches und soziales Handeln. Er ist der zweite Fußballverband in Europa, der einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Es wird darin erläutert, was gesellschaftliche Verantwortung im Fußball bedeutet und zeigt transparent, kompakt und verlässlich, welche Beiträge der organisierte Fußball von der Basis bis zur Spitze für die Gesellschaft in Deutschland leistet. Vom WM-Titel in Rio bis hin zur Integrationsarbeit von Flüchtlingen in vielen der über 25.000 Vereine in Deutschland. 

Link:  https://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/210330-Nachhaltigkeitsbericht.pdf

Broschüre "Gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung"

Die Broschüre "Gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung" informiert über rechtsextremistische Bekleidungsmarken und Codes, aber auch über Musikgruppen aus der rechtsextremen Szene und soll gerade dem Ordnungsdienst in den Stadien helfen, extremistischen und fremdenfeindlichen Erscheinungen im Stadion entgegenzutreten und der Polizei zu melden.

Link: https://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/219369-2020-02-07_REX_u_diskriminierende_Symbole_und_Codes.pdf

www.dfb.de

Deutsche Sportjugend und Deutscher Olympischer Sportbund

Motivation:

Die dsj im DOSB tritt für einen kinder- und jugendorientierten und gesunden Sport sowie den verantwortungsbewussten Umgang miteinander ein. Die Prinzipien der Fairness, Vielfalt, Freiwilligkeit und Demokratie sind dabei Maßstäbe, das Ehrenamt ist die starke Basis. Und im Netzwerk finden wir die richtigen Partner, um dies gemeinsam zu stärken.

Kurzbeschreibung:

Die Deutsche Sportjugend bündelt die Interessen von:

  • rund 10  Millionen Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen im Alter bis 26 Jahre,
  • die in über 90.000 Sportvereinen in 16 Landessportjugenden, 53 Jugendorganisationen der Spitzenverbände
  • und 10 Jugendorganisationen der Sportverbände mit besonderen Aufgaben organisiert sind.

Damit ist die dsj der größte freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe in der Bundesrepublik Deutschland.

Mit ihren Mitgliedsorganisationen und deren Untergliederungen gestaltet die Deutsche Sportjugend im gesamten Bundesgebiet flächendeckend Angebote mit dem Medium Sport mit den Zielsetzungen  junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und sich gesellschaftlich aktiv einzubringen. Die Deutsche Sportjugend ist der größte Jugendverband in Europa und führt das jugendpolitische Mandat des DOSB (www.dosb.de). 

Kontaktdaten: 

Deutsche Sportjugend im DOSB e.V.
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt am Main

E-Mail: sportundpolitik@dsj.de

Zuständige Vertreter*in:

Christina Gassner (DOSB), Gerd Bücker (dsj)

Abkürzung:

dsj, DOSB

Relevante Initiativen:

Sport mit Courage in der dsj: http://www.sport-mit-courage.de/

Junges Engagement im Sport: https://www.dsj.de/handlungsfelder/junges-engagement/

Teilhabe und Vielfalt im Sport: https://www.dsj.de/index.php?id=377&L=1247

Internationale Jugendarbeit in der dsj: https://www.dsj.de/index.php?id=international&L=1247

Abteilung Sportentwicklung im DOSB: https://www.dosb.de/sportentwicklung/ziele-aufgaben-konzepte

Ehrenamt im Sport: https://ehrenamt.dosb.de/

Integration durch Sport: https://integration.dosb.de/

Gleichstellung: https://gleichstellung.dosb.de/


Veröffentlichungen:

Sport mit Courage. Vereine und Verbände stark machen – zum Umgang mit Rechtsextremismus im Sport

Der Materialordner soll Vereinen und Verbänden eine konkrete Hilfestellung geben. Neben Informationen zu Erscheinungsformen sowie rechtsextremen Symbolen und Codes erhalten Sie Anregungen zu Satzungsergänzungen und Formulierungsvorschläge zu Mietverträgen von Sporträumen. Des Weiteren sind Anregungen und Tipps für die pädagogische Praxis aufgeführt sowie zahlreiche weiterführende Literaturangaben.

Die Handreichung wurde um einen Praxisteil erweitert, in dem Demokratietrainer/-innen sowie Übungsleiter/-innen und Trainer/-innen Anregungen für eine nicht-rassistische Bildungsarbeit im Vereinsalltag erhalten.

Link:  https://www.dsj.de/fileadmin/user_upload/Mediencenter/Publikationen/Downloads/ordner_sportmitCourage.pdf

Sport ist fair!? · Chancengleichheit und gesellschaftspolitische Verantwortung im Sport
Grundlagenmaterial und  Lehrbeispiele für den gemeinnützig organisierten Sport

Die Broschüre „Sport ist fair!?“ beschreibt relevante Themen im Bereich der gesellschaftspolitischen  Verantwortung im Sport und ordnet sie aus der Perspektive der Chancengleichheit ein. Lehrbeispiele ergänzen diese theoriegestützte Sichtweise, bieten Orientierung und erlauben einen flexiblen und qualitätsgesicherten Einsatz in der verbandlichen Qualifizierungsarbeit. Im Fokus steht hierbei der Kompetenzerwerb auf Seiten der Trainer/innen und Übungsleiter/innen.

Link:  https://cdn.dosb.de/user_upload/www.integration-durch-sport.de/Service/Info-Material/DOSB_Grundlagenmaterial_und_Lehrbeispiele_Sport_ist_fair_Ansicht.pdf

www.dsj.de

Sportministerkonferenz der Länder

Motivation: 

Die Sportministerkonferenz hat sich 2012 und 2018 mit der Thematik beschäftigt und zu einem vernetzten und kooperativen Zusammenarbeiten von Sport, Politik und Zivilgesellschaft ausgesprochen. Gerade der Sport bildet mit seinen Organisationen einen unverzichtbaren Bestandteil für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Potenziale des Sports sollen im Netzwerk zur Geltung kommen.

Kurzbeschreibung:

Die Sportministerkonferenz (SMK) besteht seit 1977. Sie dient der Koordinierung der Sportförderung in den Ländern. Darüber hinaus wahrt die SMK die Interessen aller Bundesländer im Bereich des Sports – sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene. Auf Arbeitsebene hat Hessen den Vorsitz der AG Integrität des Sports der Sportreferentenkonferenz inne und vertritt die SMK im Netzwerk.

Kontaktdaten:

Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
Friedrich-Ebert-Allee 12
65183 Wiesbaden

Tel.: +49 (0) 611 3531 - 800

E-Mail: jens-uwe.muenker@HMDIS.hessen.de, ulrich.schwaab@HMDIS.hessen.de

Zuständiger Vertreter:

Ulrich Schwaab, Jens-Uwe Münker

Abkürzung:

SMK

Relevante Initiativen:

Fotoausstellung „VorBILDER – Sport und Politik vereint gegen Rechtsextremismus“, 2014 bis 2018. 

Beschluss der 36. Sportministerkonferenz 2012: www.sportministerkonferenz.de/beschluesse-12010

Beschluss der 42. Sportministerkonferenz 2018: www.sportministerkonferenz.de/beschluesse-12010

www.sportministerkonferenz.de

Bundeszentrale für politische Bildung - Regiestelle „Zusammenhalt durch Teilhabe“ <br>(Bundesprogramm des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat)

Motivation:

Das Netzwerk Sport & Politik schafft durch Erfahrungs- und Wissensaustausch Synergien, um die gesamtgesellschaftliche Aufgabe von demokratischer Teilhabe und Extremismusprävention gemeinschaftlich zu meistern.

Kurzbeschreibung:

Das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) fördert in Vereinen und Verbänden Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus. Im Mittelpunkt stehen dabei Organisationen, denen es gelingt, in den ländlichen und strukturschwachen Raum zu wirken: Freiwillige Feuerwehren, Sportvereine, kirchliche Träger oder Natur- und Heimatverbände beispielsweise. Über ihre reine Zweckbestimmung hinaus sind Vereine immer auch Orte der Begegnung, des Austauschs und des gesellschaftlichen Miteinanders - und damit auch Orte der demokratischen Wertevermittlung. Die geförderten Projekte bilden u.a. ehrenamtliche Demokratieberater/-innen aus, die über Konflikte und undemokratisches Verhalten informieren, sensibilisieren und Hilfestellung bieten. So wird der soziale Zusammenhalt gestärkt und extremistischen Haltungen vorgebeugt.

Kontaktdaten:

Bundeszentrale für politische Bildung
Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe"
Regiestelle
Friedrichstraße 50
10117 Berlin

Zuständige Vertreterin:

Leiterin der Regiestelle:
Frau Lan Böhm

Abkürzung:

Z:T

Relevante Initiativen:

Übersicht über die Förderprojekte von Z:T:

http://www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de/akteure/141906/projektfinder

Veröffentlichungen:

Kurzbeschreibung:

Das Internetportal Sport-mit-Courage.de ist ein Angebot von Sportlern für Sportler. Es stellt kompakte, praxisorientierte Informationen und Materialien zum Thema Rechtsextremismus im Bereich des Sports zusammen. Angesprochen sind aktive Sportlerinnen und Sportler ebenso wie Jugendleiterinnen und -leiter, Trainerinnen und Trainer und Funktionärinnen und Funktionäre.

Mach den Unterschied ist ein Online-"Training" für Zivilcourage. Hier können Nutzer ganz praktisch üben, wie man reagieren kann, wenn man im (Sport-)Alltag mit Diskriminierung, Rassismus oder Rechtsextremismus konfrontiert wird. Oberstes Motto des Ganzen: Alles ist besser als Wegschauen und Nichtstun. Sich einzumischen, Position zu beziehen, im Sport: macht den Unterschied.

Links:

http://www.sport-mit-courage.de/

http://www.mach-den-unterschied.de/

www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Motivation:

Das Referat G II 4 verantwortet im Rahmen der Fachaufsicht über die Bundeszentrale für politische Bildung das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (ZdT). Mit ZdT unterstützt das BMI seit 2010 eine selbstbewusste, lebendige und demokratische Gemeinwesenskultur, in der extremistische und verfassungsfeindliche Strömungen keinen Platz finden. Mit seiner inhaltlichen Fokussierung auf ländliche oder strukturschwache Regionen und vor allem auf die Verbände des organisierten Sports, der Freiwilligen Feuerwehr, des THW und weiterer Helferorganisationen als strukturbildende Säulen der Gesellschaft abseits der großen Ballungszentren hat sich das Programm als wirksames und erfolgreiches Instrument der Demokratieförderung und Extremismusprävention mit hoher Qualität etabliert. Das Netzwerk Sport & Politik kann durch die Zusammenarbeit mit dem BMI und ZdT viele Synergien für die gemeinsame Arbeit im Sport- und Politikbereich sinnvoll nutzen.

Kurzbeschreibung:

Das BMI sowie seine Geschäftsbereiche decken ein breites Spektrum an Aufgaben und Tätigkeiten ab. Der Bogen reicht vom Bevölkerungsschutz über Integration und Sportförderung bis hin zu Sicherheitsaufgaben. Die zahlreichen Tätigkeitsfelder machen deutlich: Innenpolitik betrifft alle Gesellschaftsbereiche.

Kontaktdaten:

BMI, Referat G II 4
Alt-Moabit 140
10557 Berlin

E-Mail: GII4@bmi.bund.de

Zuständiger Vertreter:

Referat G II 4 „Politische Bildung und politische Stiftungen“

Abkürzung:

BMI

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Motivation:

Sport kann eine wichtige Rolle bei der Integration spielen. Sport fördert die Begegnung von Menschen ganz unterschiedlicher sozialer, kultureller und ethnischer Herkunft. Er schafft Verständigung und baut wechselseitige Vorurteile im gemeinsamen Erleben ab. Der Sport vermittelt Werte wie Fair Play, Regelakzeptanz und Teamgeist und trägt dadurch zur gesellschaftlichen Integration bei. Daher ist die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Mitglied des Netzwerks Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde.

Kurzbeschreibung:

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, unterstützt die Bundesregierung bei der Weiterentwicklung der Integrationspolitik und der Förderung des Zusammenlebens aller Menschen im Land – ob Deutsche und Ausländer, ob mit oder ohne Einwanderungsgeschichte. Eine ihrer Hauptaufgaben besteht darin, die Integration der in Deutschland lebenden Einwanderer zu fördern. Sie soll die Bedingungen für ein möglichst spannungsfreies Zusammenleben zwischen allen Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickeln, das Verständnis füreinander fördern und Fremdenfeindlichkeit und Ungleichbehandlung entgegenwirken.

Darüber hinaus hat sie den Auftrag, über gesetzliche Möglichkeiten der Einbürgerung zu informieren und auf die Wahrung der Freizügigkeitsrechte von EU-Bürgerinnen und -Bürgern zu achten. Die gesetzliche Grundlage für die Tätigkeit der Integrationsbeauftragten steht in den §§ 92 bis 94 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG).

Beim Engagement für Flüchtlinge tauchen vor Ort in den Vereinen oft Fragen auf: Wie sind Flüchtlinge eigentlich versichert? Können Flüchtlinge eine Spielberechtigung erhalten? Und dürfen sie überhaupt mit zum Auswärtsspiel? Die meisten dieser Fragen lassen sich ganz leicht beantworten. Daher haben der Deutsche Fußball-Bund und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration beschlossen, gemeinsam die Handreichung „Willkommen im Verein! Fußball mit Flüchtlingen“ herauszugeben.

Die Broschüre „Im Fußball zu Hause! Flüchtlinge im Fußballverein“ zeigt, mit wie viel Elan und kreativen Ideen sich die Fußballvereine in unserem Land für Flüchtlinge engagieren. Vom Sprachkurs über die Hausaufgabenhilfe bis hin zur Ausbildungsbörse. Auch über den Fußball hinaus sind viele Vereine aktiv und tragen so zur Stärkung des Zusammenhalts in unserer Gesellschaft bei. Die vielen positiven Beispiele sollen Anregungen geben und auch Ansporn für weitere Vereine sein, aktiv zu werden.

Kontaktdaten:

Tel.: +49 (0) 30  18 400 1640

E-Mail: integrationsbeauftragte@bk.bund.de

Abkürzung:

IntB

Relevante Initiativen:

Um Sportvereine und -verbände in ihrem Engagement für Geflüchtete zu unterstützen, fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration vier Sportprogramme für Geflüchtete:

„Willkommen im Fußball“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in Kooperation mit der DFL-Stiftung:

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/themen/gesellschaft-und-teilhabe/sport/-willkommen-im-fussball--326228

„2:0 für ein Willkommen“ der DFB-Stiftung Egidius Braun:

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/themen/gesellschaft-und-teilhabe/sport/-2-0-fuer-ein-willkommen--326322

„Willkommen im Sport“ des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB):

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/themen/gesellschaft-und-teilhabe/sport/-willkommen-im-sport--326340

„Orientierung durch Sport“ der Deutschen Sportjugend (dsj):

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/themen/gesellschaft-und-teilhabe/sport/-orientierung-durch-sport--326336

Veröffentlichungen:

Deutscher Fußball-Bund e.V. / Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (Hrsg.): „Willkommen im Verein! Fußball mit Flüchtlingen“, 3. Auflage 2019.

Deutscher Fußball-Bund e.V. / Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (Hrsg.): „Im Fußball zu Hause! Flüchtlinge im Fußballverein“, 2. Auflage 2019.

Links:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/publikationen/willkommen-im-verein-fussball-mit-fluechtlingen-188922

https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/publikationen/im-fussball-zu-hause-479012

www.integrationsbeauftragte.de

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Motivation:

Der Einsatz für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander ist eine dauerhafte und gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der sich auf allen Ebenen aktiv gewidmet werden muss. Hierfür ist das tagtägliche Engagement von Initiativen, Vereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland ebenso wichtig wie Vernetzung, Austausch und das Teilen von Erfahrungen und Wissen.  

Kurzbeschreibung:

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist innerhalb der Bundesregierung für die Themen Familie, ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, Gleichstellung sowie Engagement und Gesellschaft federführend zuständig.

Kontaktdaten:

BMFSFJ
Glinkastr. 24
10117 Berlin

E-Mail: Thomas.Heppener@bmfsfj.bund.de

Zuständiger Vertreter:

Thomas Heppener (Referatsleiter, Referat 102, Demokratieförderung)

Abkürzung:

BMFSFJ

Relevante Initiativen:

Bundesprogramm „Demokratie leben!“ https://www.demokratie-leben.de/

Förderung der Deutschen Sportjugend (dsj) im Rahmen der Infrastrukturförderung

Förderung der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS)

Förderung der Initiative „Lernort Stadion“

www.bmfsfj.de/bmfsfj

Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt

Motivation:

Das BfDT legte bereits als Teil der DFB-Arbeitsgruppe Grundlagen gegen Rassismus und Diskriminierung und bietet Möglichkeiten zur Vernetzung im Sport. Diese Erfahrungen sollen in das Netzwerk Sport & Politik eingebracht werden.

Kurzbeschreibung:

Das BfDT ist eine Anlaufstelle für zivilgesellschaftliche Organisationen und Akteur/-innen und ihre Fragen und Bedarfe. Es würdigt öffentlich zivilgesellschaftliche Organisationen und Akteur*innen für ihr Engagement. Es identifiziert überregional relevante Themen und Bedarfe zivilgesellschaftlicher Akteur*innen und nimmt diese Impulse auf. Im Rahmen unserer impulsgebenden Veranstaltungen führten wir bereits zahlreiche (Kooperations-) Veranstaltungen in dem Themenfeld „Toleranz im Sport“ durch. Im Rahmen unseres jährlich stattfindenden Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ zeichnen wir regelmäßig Projekte aus dem Themenfeld der Förderung von Demokratie, Toleranz und Integration durch den Sport aus.

Kontaktdaten:

E-Mail: buendnis@bpb.de

Zuständiger Vertreter:

Dr. Gregor Rosenthal

Abkürzung:

BfDT

Relevante Initiativen:

https://www.buendnis-toleranz.de/arbeitsfelder/anlaufstelle/initiativen/initiativenlandkarte/

Veröffentlichungen:

  • Vernetzt ist man weniger allein - Vernetzungstipps

  • 11 Fragen nach 90 Minuten - Broschüre mit Strategien gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball

  •  Vielfalt trifft Fußball - Broschüre mit Tipps zu Vielfalt und Chancengleichheit als Vereinsziel

Links:

http://www.buendnis-toleranz.de/service/publikationen/praxisbroschueren/

www.buendnis-toleranz.de

Landessportbund NRW (als Vertreter der Landessportbünde im DOSB)

Motivation:

Der gemeinwohlorientierte Sport gehört zu den wesentlichen Stützen einer lebens- und liebenswerten Gesellschaft. Er überwindet Grenzen und bringt Menschen in und durch Bewegung zusammen.

Die Sportorganisationen auf Bundes- und Landesebene setzen seit Jahrzehnten zahlreiche Maßnahmen zur Demokratieförderung und gegen Extremismus um. Die Landessportbünde bzw. Landessportverbände bringen über den Landessportbund NRW ihre Erfahrungen im Netzwerk Sport & Politik ein, um gleichzeitig vom Austausch mit anderen Projektpartnern zu profitieren.

Kurzbeschreibung:

Als Dachorganisationen des Sports auf Landesebene sind die 16 Landessportbünde bzw. Landessportverbände Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Sie vertreten die Interessen der Sportvereine sowie der regionalen Sportbünde und Sportfachverbände.

Kontaktdaten:

Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V.
Friedrich-Alfred-Straße 25
47055 Duisburg

Zuständiger Vertreter:

Sebastian Finke

Leiter

Kompetenzzentrum für Integration und Inklusion im Sport

Abkürzung:

LSB NRW


Netzwerk Arbeit

Das Netzwerk setzt sich intensiv mit gesellschaftlich relevanten und aktuellen Themen auseinander.
Hierbei liegt der Fokus auf die Schnittmengen von Sport und Politik.

Zahlen und Fakten

10 Millionen Kinder, Jugendliche und junge Menschen

96% schwarz

In rund 90.000 Sportvereinen

72% rot

8 Millionen ehrenamtlich tätige Menschen

90% gelb

In mehr als 11.000 Kommunen

64%


Aktuelles

aus Sport&Politik

Pressemitteilung des Netzwerks anlässlich seines Treffens am 18.06.2021

Gute Bewegungs- und Begegnungsräume sind unverzichtbar!

Themenfokus des Netzwerks „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ anlässlich seines Treffens am 18. Juni 2021

 

Bewegung und Begegnung im Sportverein oder im öffentlichen Raum – während der Corona-Pandemie ist dies nur schlecht oder gar nicht möglich. Solche Lebensräume in den Quartieren der Städte und Gemeinden sind für das Zusammenleben aber unverzichtbar. Nicht nur Kinder und Jugendliche profitieren von solchen guten Orten der Bewegung und Begegnung. Sie sind alters- und sozialstrukturübergreifend wichtig für die Menschen vor Ort, für ein harmonisches Miteinander und die demokratische Kultur. Dort treffen die Einwohner*innen aufeinander, sie kommen ins Gespräch oder treiben gemeinsam Sport. Gute Bewegungs- und Begegnungsräume brauchen auch Menschen, die sie mit Leben erfüllen, die Verantwortung für deren Pflege, Sicherheit und Nutzung übernehmen und die die Orte weiterentwickeln. Netzwerke in den Sozialräumen mit unterschiedlichen Akteur*innen, wie Einwohner*innen, Verwaltung und (Sport-)Vereine, sichern dies ab. Sie brauchen aber auch ein entsprechendes Bewusstsein und eine Unterstützung in der Bevölkerung, von Vereinen und der Politik, um den Wert solcher guten Orte der Demokratie zu erhalten.

Zu diesem Schluss kommen auch die Mitglieder des Netzwerks „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ anlässlich ihres Treffens am 18. Juni 2021. „Ausreichende, gemeinsam gestaltete Bewegungs- und Begegnungsräume sind ein wichtiger Baustein für ein intaktes Gemeinwesen, die Förderung demokratischer Kultur und die Erhaltung körperlicher, psychischer und sozialer Gesundheit“, so Prof. Dr. Gunter A. Pilz, Vorsitzender des Netzwerks. Das Netzwerk habe sich hiermit bereits auf einer Fachkonferenz im Jahr 2019 beschäftigt und werde dieses Thema auch zukünftig im Fokus behalten.

Prof. Dr. Robin Kähler (Vorsitzender der „International Association for Sports and Leisure Facilities Deutschland“) bekräftigte dies in seinem Beitrag zum Schwerpunktthema auf dem Netzwerktreffen: „Gute Orte für Sport und Bewegung im Quartier sind für die Menschen wichtige Lebensräume. Der Respekt vor den Menschen gebietet es, dass man ihnen gesunde, nachhaltige und gerechte Sport- und Bewegungsräume gibt. Ganz besonders gilt das für Kinder und Jugendliche, da sie wenig geeignete Bewegungsräume finden.“

Hintergrund:

Das Netzwerk „Sport & Politik“ steht für ein demokratisches Miteinander auf Basis von Werten wie Offenheit, Anerkennung und Integrität. Es vertritt eine freie und offene Gesellschaft. Dies sind die nicht verhandelbaren Grundlagen seines Zusammenlebens. Gute Bewegungs- und Begegnungsräume vor Ort sind hierzu unerlässlich.

Mit dem Netzwerk steht die Mehrheit der Menschen in Deutschland:
Für Fairness, Respekt und Menschenwürde.

Bis heute geltende und relevante Ergebnisse der Fachkonferenz „Sport und Politik im Quartier. Sportverein als Sozialraum gelebter Demokratie – Chancen und Herausforderungen“ (2019): http://www.sportundpolitik.de/inhalte

Allgemeine Informationen finden Sie auf der Internetseite des Netzwerks unter: http://www.sportundpolitik.de

Ansprechpartnerin: Nina Reip (Leitung der Geschäftsstelle des Netzwerks „Sport & Politik“)

„Jugendliche haben in einer Kirchengemeinde den Kirchturm innen zu einer Kletterwand umgestaltet“

Relevanz von Bewegungsangeboten und -räumen für junge Menschen

Im Gespräch:

Prof. Dr. Gunter A. Pilz (Netzwerk Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde) und Uwe Lübking (Deutscher Städte- und Gemeindebund)

  • Frage: Letzte Woche fand die Bund-Länder-Konferenz zur Abstimmung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie statt. Mit Blick auf Bewegungsmöglichkeiten für Kinder- und Jugendliche: Was haben Sie aus den Ergebnissen mitgenommen?

Pilz: Da war, wenn ich das richtig sehe, wenig bis gar nichts Erfreuliches zu erkennen. Der Sport nicht mit einer Silbe erwähnt. Dies obwohl Sportangebote durchaus als „systemrelevant“ angesehen werden müssten, wenn wir uns die Bedeutung von regelmäßigem Sporttreibeng für die soziale, psychische und physische Gesundheit der jungen Menschen, aber auch der Erwachsenen, vor Augen halten.

Lübking: Der sogenannte „Wellenbrecher-Lockdown“ hat zwar das exponentielle Wachstum der Infektionszahlen gebrochen, diese sind aber weiterhin auf zu hohem Niveau. Allein mit Blick auf die Kapazitätsgrenzen der Intensivbetten ist es notwendig, dass die Beschränkungen weiter aufrechterhalten und zum Teil verschärft werden. Wichtig ist, dass weiterhin auf der lokalen/regionalen Ebene auf die Entwicklung reagiert werden kann. Dies gilt sowohl für eine Lockerung bei einem geringen Infektionsgeschehen als auch bei einer Verschärfung der Maßnahmen bei einem Hotspot. Interessant ist, dass es in dem Beschluss ausdrücklich Hinweise auf Öffnungen für den Kulturbereich gibt, allerdings nicht für den Sport. Die negativen gesundheitlichen und psychischen Folgen von fehlender täglicher Bewegung gerade bei Kindern und Jugendlichen sind bekannt. Von daher sollten Bund und Länder ihren Blick auch auf die Sport- und Bewegungsangebote legen, da insbesondere Kinder und Jugendliche unter den Einschränkungen leiden. Die Deutsche Sportjugend hat hierzu einen Vier-Stufen-Plan für den Kinder- und Jugendsport während der Corona Pandemie vorgelegt. 
 

  • Frage: Wenn Sie an Ihre eigenes Wohnumfeld denken: Was beobachten Sie derzeit in Bezug auf Bewegungsmöglichkeiten von Kindern- und Jugendlichen?

Lübking: Ich wohne in einem Bezirk von Berlin mit vielen Parks und Grünflächen. Hier sind ausreichend Bewegungsmöglichkeiten vorhanden. Es finden z.B. Lauftreffs für alle Altersgruppen statt oder Kinder und Jugendliche treffen sich z.B. zum Slackline oder anderen Parksportarten. Die Frage ist allerdings, ob diese auch genutzt werden.
Entscheidend ist hier das Umfeld der Kinder. So kommt in vielen Familien körperliche Aktivität zu kurz. Nach Erhebungen der AOK spielt in jeder dritten Familie spielt Bewegung in der Freizeit überhaupt keine Rolle. Kinder aus sozial benachteiligten Familien haben häufig weniger Anreize, sich in der Freizeit zu bewegen und Sport zu treiben. Sie verbringen lieber ihre Zeit vor dem Fernseher, dem Computer oder mit dem Handy.

Pilz: Ich dagegen wohne in einer beschaulichen Gemeinde mit vielen Einfamilienhäusern und zum Teil großen ländlichen Gärten, wo die Kinder noch viele Spiel- und Bewegungsräume im Freien haben. Aber der so wichtige organisierte und angeleitete Sport in den Vereinen ist zum Erliegen gekommen und damit auch die Bewegungs- und Sportmöglichkeiten und die wichtigen sozialen Kontakte der jungen Menschen.

Prof. Dr. Gunter A. Pilz ist Sportsoziologe, forscht zu Gewaltprävention und ist langjähriger Vorsitzender des Netzwerks „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“.

Uwe Lübking ist Beigeordneter für Arbeitsmarktpolitik, Kultur, Sport, Verwaltungsmodernisierung, Demografie und Bildung beim Deutschen Städte- und Gemeindebund und Mitglied im Netzwerk „Sport & Politik“.

Das vollständige Interview finden Sie weiter unten in der Medathek.

Ergebnisse der Fachkonferenz „Sport und Politik im Quartier“: https://www.sportundpolitik.de/fileadmin/user_upload/dsj_sport_politik_praesentation_web__1__fin.pdf

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Pressemitteilung des Netzwerks anlässlich seines Treffens am 20. November 2020

Sport ist für die gelungene Integration unverzichtbar!

Ankommen und Mitgestalten im und durch den Sportverein

Themenfokus des Netzwerks „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ anlässlich seines Treffens am 20. November 2020

 

Der Sportverein ist ein wichtiger Schlüssel für die gelungene Integration. Zu diesem einhelligen Schluss kommen die Mitglieder des Netzwerks „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ anlässlich ihres Treffens am 20. November 2020. Sie haben auch festgestellt, dass „Integration, Teilhabe und Bekämpfung von Rassismus im Sport“ weiterhin relevante Handlungsfelder sind, die ganz oben auf der Agenda des Netzwerks stehen, miteinander gedacht und angegangen werden sollen. Dies gelingt nur zusammen mit anderen Akteur*innen vor Ort.

Viele Sportvereine in Gemeinden und Städten dienen als erste Anlaufstellen oder werden zu neuen Ankerpunkten für Menschen, die in der Bundesrepublik Deutschland angekommen sind. In der Vergangenheit stellte sich der Sport diesen gesellschaftlichen Herausforderungen und wird auch weiterhin aktiv Integration mit und durch Sportvereine und -verbände unterstützen. Erfolgsfaktoren sind dabei Menschen, die offen aufeinander zugehen und den Weg zu einer echten Teilhabe gemeinsam beschreiten.
„Ein besonders gutes Beispiel sind die ehrenamtlichen Sport-Coaches. Sie sind in Sportvereinen
oder in der Freiwilligenarbeit für Flüchtlinge engagiert und kennen oftmals viele örtliche Akteur*innen. So können sie unkompliziert Kontakte zwischen den Akteur*innen in ihrer
Kommune herstellen und vermitteln“, so Prof. Dr. Gunter A. Pilz, Vorsitzender des Netzwerks.

Auch rassistische Handlungen und Haltungen von Menschen im Sportverein und in der Kommune gehören leider mitunter zum Alltag. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Integrationsarbeit
und die Arbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und jede Art von Dis-kriminierungen gemeinsam geführt werden. Gelingen kann dies, wenn Sportvereine sich bewusst dem Thema stellen und durch alle Akteur*innen im Sozialraum - von kommunalen Einrichtungen
bis zu zivilgesellschaftlichen Organisationen - Unterstützung erhalten. Damit wird der Sozialraum
zur Ressource. Auch ehrenamtlich Engagagierte müssen in den Sportvereinen und Kommunen bei Rassismuserfahrungen, Diskriminierung und Angriffen unterstützt und gestärkt werden. Dies bekräftigt der Beschluss „Haltung gegen Rassismus“ der 44. Sportministerkonferenz vom 12. November 2020. Nur so können Sportvereine ihr integratives, verbindendes Potenzial voll ausschöpfen.

Das Netzwerk „Sport & Politik“ steht grundsätzlich für ein demokratisches Miteinander auf Basis von Werten wie Offenheit, Anerkennung und Integrität. Es vertritt eine freie und offene Gesellschaft. Dies sind die nicht verhandelbaren Grundlagen unseres Zusammenlebens. 

Und mit dem Netzwerk steht die Mehrheit der Menschen in Deutschland:
Für Fairness, Respekt und Menschenwürde.

Bis heute geltende und relevante Ergebnisse der Fachkonferenz „Sport und Politik im Quartier. Sportverein als Sozialraum gelebter Demokratie – Chancen und Herausforderungen“: https://www.sportundpolitik.de/inhalte

Deutscher Städte- und Gemeindebund und Deutscher Karate Verband gemeinsam für eine offene und vielfältige Gesellschaft

DerDeutscheStädte- und Gemeindebund und der Deutsche Karate Verband sehen mit Sorge die Zunahme antidemokratischer, rassistischer und menschenfeindlicher Einstellungen in unserer Gesellschaft. „Durch unsere Kooperation wollen wir gemeinsam ein Signal setzen, wie sich Städte und Gemeinden gemeinsam mit dem organisierten Sport für Respekt und Menschenwürde und damit gegen Ausgrenzung, Rassismus und Diskriminierung einsetzen können“, erklärten der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Ralph Spiegler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, sowie Wolfgang Weigert, Präsident des Deutschen Karate Verbandes (DKV), heute anlässlich der Vorstellung der Kooperation in Nieder-Olm. „Für den Zusammenhalt in unserer Demokratie ist die Verständigung auf verbindliche Regeln des Umgangs und gegenseitigen Respekts unverzichtbar“.

In der deutschen Gesellschaft kann man eine zunehmende Radikalisierung be- obachten. Diese Entwicklungen erleben die Städte und Gemeinden, aber auch der Sport. Der Sport ist auch für diejenigen attraktiv, die eine Plattform suchen, um ihr antidemokratisches, rassistisches und diskriminierendes Gedankengut zu verbreiten. Solche Einstellungen haben weder in den Städten und Gemeinden, noch im Sport Platz. Mit ihrer Kooperation treten der DStGB und der DKV für eine offene und vielfältige Gemeinschaft ein. Der Sport ist ein unverzichtbarer Baustein für Integration, das Lernen von Fair Play, Disziplin und dem Respekt vor Regeln.

Sportist weit mehr als körperliche Aktivität. Er kann Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft schlagen und kann helfen, Werte zu vermitteln und so rassistischen und antidemokratischen Tendenzen entgegenzuwirken. Städte und Gemeinden werden deshalb die Vereine konsequent fördern und unterstützen“, betont RalphSpiegler. „Karateistheuteschonein wichtiger und integraler Bestandteil der Gesellschaft. Wir wollen mit der Kooperation mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund die durch unseren Sport besonders gelebten Werte herausstellen.“ hebt WolfgangWeigert, Präsident des Deutschen Karate Verbandes, hervor. Karateverbände, die sich ausdrücklich zu diesen Werten bekennen, werden vom DStGB und DKV zukünftig mit einer Kooperationsurkunde ausgezeichnet. Um diese Urkunde zu erlangen, müssen sich die Vereine zusätzlich dazu bekennen, sozial Benachteiligte sowie die Inklusionsarbeit besonders zu unterstützen.

Die Kooperation ist ein gutes Beispiel, wie Sport und Kommunalpolitik gemeinsam sich für das Zusammenleben vor Ort, der Inklusion und Integration, Werteorientierung und Teilhabe sowie der Gesundheitsförderung und Prävention einsetzen können, hob der Fachbeigeordnete des DStGB Uwe Lübking hervor.

Auch viele Vereine anderer Sportarten setzen sich aktiv für Fairness, Respekt und Inklusion ein. Von daher laden der DStGB und der DKV alle Fachverbände des Deutschen Olympischen Sportbundes ein, dem Beispiel der Kooperation zu folgen und damit ein sichtbares Zeichen zu setzen.

Nieder-Olm, den 10.11.2020

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Haltung gegen Rassismus. Beschluss der 44. Sportministerkonferenz vom 12. November 2020

Einleitung
Im Umgang mit dem Phänomen Rassismus im Sport hat sich in Deutschland in den vergangenen
Jahren viel bewegt. Gleichwohl kommt es im Jahr 2020 zu teils massiven Beleidigungen und rassistischen
Ausfällen. In Fußball-Stadien wurden auch im Frühjahr 2020 Spieler mit dunkler Hautfarbe
beleidigt und mit sogenannten Affenlauten verhöhnt. So geschehen im Februar in einem Spiel des
Pokalwettbewerbs des Deutschen Fußball-Bundes in Gelsenkirchen oder einer Begegnung der dritten
Liga in Münster. Als in den USA der schwarze Staatsbürger George Floyd in Folge einer brutalen
Verhaftung stirbt, wird der Sport als Teil der Gesellschaft von einer Protestwelle erfasst.

Athletinnen und Athleten vieler Sportarten fordern weltweit zum aktiven Eintreten gegen Rassismus
und Diskriminierung auf. In ihrem Protest im Rahmen der Ausübung ihres Sports verstoßen sie zumeist
gegen die gültigen Statuten der Sportverbände. Profiligen im Fußball oder Basketball wiederum
gestalten einen gemeinsamen Protest im Rahmen ihrer Liga-Spiele und stellen das Finalturnier
unter das Motto „Kampf gegen Rassismus“. Nationale und internationale Sportverbände ringen um
den Umgang mit dem Wunsch, eine Haltung gegen Rassismus und für Werte wie Gleichheit, Gleichberechtigung
oder Respekt zu zeigen. Nach den rassistischen Beleidigungen von schwarzen Spielern
im Februar 2020 kam der vom Deutschen Fußball-Bund 2019 angenommene Drei-Stufen-Plan
bei rassistischen Vorfällen nicht zur Anwendung. Der DFB sanktionierte auch die Proteste mehrerer
Fußball-Profis gegen den gewaltsamen Tod eines schwarzen US-Amerikaners im Sommer 2020
nicht, obwohl diese Form des Protests dem Wortlaut der Regeln widerspricht. Zur Begründung führte
der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes an, man könne Spieler nicht bestrafen, die sich für die
Werte einsetzen, die in der Satzung des Verbandes verankert sind.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat vor diesem Hintergrund durch seinen Präsidenten
im Juni 2020 dazu aufgerufen, die „Sinnhaftigkeit bestehender Regelwerke des autonomen Sports
selbstkritisch zu hinterfragen“. In einem im August 2020 gefassten Beschluss sprechen sich DOSB
und Deutsche Sportjugend gemeinsam für eine offene und demokratische Gesellschaft und gegenjede
Form des Rechtsextremismus und des Rechtspopulismus aus. Die Satzung des DOSB soll
Gewähr bieten, dass aus der veröffentlichten Haltung ganz konkrete Handlungen werden können.

Das Internationale Olympische Komitee kündigte als Folge der weltweiten Protest-Bewegung gegen
Rassismus und Diskriminierung im Rahmen der Exekutivsitzung im Juni 2020 an, eine Überarbeitung
des Inhalts der Regel 50 durch seine Athletenkommission vornehmen zu lassen. Die Regel 50
der Olympischen Charta untersagt jede Art von Demonstration oder politischer, religiöser oder ethnischer
Propaganda an den olympischen Austragungsstätten. In Deutschland sind in den Prozess
der Überprüfung der Regel 50 sowohl die Athletenkommission des DOSB als auch der unabhängige
Verein Athleten Deutschland involviert.

Darüber hinaus bietet die weltweite Protestbewegung gegen Rassismus enorme Möglichkeiten der
politischen Bildung – insbesondere für junge Sportlerinnen und Sportler. Alltags-Rassismus und Diskriminierungen
im Sport werden immer noch zu selten erkannt und/oder bagatellisiert. Betroffene
sind dem teilweise schutzlos ausgesetzt und ziehen sich ggf. aus dem Sport zurück. In Bildungsangeboten
können Sportlerinnen und Sportler, aber auch Ehrenamtliche in den Vereinen und Verbänden
sensibilisiert und zum solidarischen Handeln ermutigt werden.


Die vollständige Beschlussfassung finden Sie unter dem Link.

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Videointerview zur Studie „Bedrängte Zivilgesellschaft von rechts“

„Wie reagieren Akteure der organisierten Zivilgesellschaft darauf, dass Rechte verstärkt versuchen einen „Marsch durch die Organisationen“ anzutreten? Erweisen sich Gewerkschaften, Kirchen, Sportvereine, Wohlfahrtsverbände und Kultureinrichtungen als immun gegen solche Angriffe – oder stellen sie ein Einfallstor für entsprechende Akteure dar?“ Auf Basis detaillierter Dokumentenanalysen und zahlreicher Interviews hat die Studie „Bedrängte Zivilgesellschaft von rechts“ erstmals rechtspopulistische Interventionen und zivilgesellschaftliche Reaktionen analysiert sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten systematisiert. Zwei Autoren der Studie, Dr. Samuel Greef und Lukas Heller (beide Universität Kassel), standen für ein Videointerview mit Nina Reip (Geschäftsstelle Netzwerk Sport & Politik) zur Verfügung, um die Ergebnisse näher zu besprechen und verstärkt auf den Sport zu schauen.

Eine Aussage aus einem Studien-Interview ist Greef insbesondere im Gedächtnis geblieben. „Rechtspopulistisches und rechtsextremes Gedankengut werde in Sportvereinen nicht mehr so stark tabuisiert. Durch den Erfolg der AfD gibt es eine Normalisierungsgefahr. Grund dafür ist der „Igitt-Faktor“, den es bei der AfD, im Gegensatz zur NPD, nicht mehr gibt.“ Zudem brauche die Rechte nicht viel zu machen, um Zustimmung im Sportbereich zu erhalten, da viele Themen im Sport anschlussfähig zu rechtspopulistischen Ideen seien.

Mit konkretem Blick auf die Realitäten an der Basis, wo Sportvereine auch die gesellschaftlich wichtige Rolle haben, Orte der Begegnung zwischen unterschiedlichen Menschen zu sein, kann die Frage des Umgangs mit rechtspopulistischen Einstellungen von Mitgliedern belastend sein. Heller und Greef schlagen hier vor, dass der Verein sich zuerst der eigenen Werte bewusstwerden sollte. Auch sei es wichtig klarzustellen, welche Inhalte und Werte diskutabel seien. Dazu brauche es auch eine Bereitschaft von allen Seiten, sich offen auszutauschen. Wenn Personen hierzu nicht bereit sind und lediglich ihre Ideologien weiterverbreiten möchten, sei es elementar, Grenzen zu ziehen. Eine Konsequenz könne an dieser Stelle auch ein Verzicht auf die Mitgliedschaft dieser Personen sein.

DOSB und dsj haben mit ihrer kürzlich veröffentlichten Positionierung zum „Umgang mit antidemokratischen, rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien, Gruppierungen und Akteur*innen“ die gemeinsame Wertebasis den organisierten Sports verdeutlicht und hiermit eine wichtige Grundlage für die weitere Auseinandersetzung gelegt.

Auf die Frage nach den wichtigsten Voraussetzungen für die Entwicklung von erfolgreichen Gegenstrategien und Maßnahmen sieht Heller zwei Punkte: „Das diffuse Konstrukt des Rechtspopulismus besser verstehen lernen und Daten über Vorfälle sammeln, um Muster kennenzulernen. Dann können auch passgenaue Antworten entwickelt werden. Zudem werden bestehende Konflikte durch die Rechtspopulisten aufgegriffen und politisiert. Deshalb braucht es eine Auseinandersetzung mit den eigenen Konfliktlinien und Widersprüchen.“

Dieses Videointerview ist das dritte in seiner Reihe. Bereits stattgefunden haben ein virtuelles Gespräch mit Angelika Ribler (Sportjugend Hessen) und Dr. Reiner Becker (beratungsNetzwerk hessen) zu Beratung von Sportvereinen im Kontext Rechtsextremismus sowie mit Dr. Martin Hyun (Hockey is diversity) zu seiner Sportkarriere und antiasiatischem Rassismus.

Alle Videos finden Sie auf der Website des Netzwerks „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ unter "Aktuelles".

 

Direkt-Link zum Videointerview mit Dr. Martin Hyun: https://www.sportundpolitik.de/fileadmin/
user_upload/sport_und_politik/video/videointerview-dr_hyun_netzwerk_sport_politik_fin.mp4

Direkt-Link zum Videointerview mit Angelika Ribler und Dr. Reiner Becker: https://www.sportundpolitik.de/fileadmin/
user_upload/videointerview_-_angelika_
ribler__dr._reiner_becker__
nina_reip_dateigroesse.mp4
 

Link zur Studie „Bedrängte Zivilgesellschaft von rechts“ (kostenfreier Download):
https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/
informationsseiten-zu-studien/
bedraengte-zivilgesellschaft-von-rechts/

Link zur Positionierung von DOSB und dsj zum Umgang mit antidemokratischen, rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien, Gruppierungen und Akteur*innen: https://www.dsj.de/deutsche-sportjugend/wir-ueber-uns/positionen/rechtsextremismus/

Videointerview

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Videointerview zu Sportkarriere, Werten in Zeiten von Corona und anti-asiatischem Rassismus

Dr. Martin Hyun war Profi-Eishockey-Spieler in der DEL, hat High-School- und College-Hockey in den USA sowie für die deutsche Juniorennationalmannschaft gespielt, war Deputy Sport Manager im Bereich Eishockey und Para-Eishockey für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018, er hat den Verein "Hockey is Diversity" gegründet und ist Politikwissenschaftler. Dies sind mehr als genug Gründe mit ihm ins Gespräch zu kommen. Er hat sich mit Nina Reip (Geschäftsstelle Netzwerk Sport & Politik) virtuell getroffen und in einem Videointerview über seine Sportkarriere und anti-asiatischem Rassismus in Deutschland ausgetauscht.

„Es stimmt mich traurig, wenn ich in der aktuellen Diskussion höre „Jetzt wird wieder die Rassismus-Keule gezogen“. Das wird immer von denjenigen gesagt, die nicht selbst betroffen sind“, so Hyun. Er schildert in dem Interview eindrücklich von seinen eigenen Rassismus-Erfahrungen und was dies mit einem Menschen macht.

In Bezug auf Werte im Sport ist Hyun klar: „Null Toleranz gegenüber Rassismus und Diskriminierung. Diversität und Vielfalt leben und auch widerspiegeln. Gleichbehandlung, Gleichberechtigung, Fairness - ein Sportverein sollte alle Menschen willkommen heißen.“ Und er stellt fest: „Wirklich keine Sportart kann es sich erlauben, selektiv zu sein. Sie muss daran arbeiten sich aktiv zu öffnen, auch interkulturell, und nicht nur auf dem Feld, sondern auch im Managementbereich, um die Sportarten weiter wachsen zu lassen.“

Das Videointerview ist das zweite in seiner Reihe. Bereits stattgefunden hat ein virtuelles Gespräch mit Angelika Ribler (Sportjugend Hessen) und Dr. Reiner Becker (beratungsNetzwerk hessen) zu Beratung von Sportvereinen im Kontext Rechtsextremismus. Das Videointerview ist auf dieser Website unter "Aktuelles" zu finden.

Videointerview

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Videointerview zu Beratung von Sportvereinen im Kontext Rechtsextremismus

Die beiden Autor*innen Angelika Ribler (Sportjugend Hessen) und Dr. Reiner Becker (beratungsNetzwerk hessen) haben sich in einem Videointerview mit Nina Reip (Geschäftsstelle Netzwerk Sport & Politik) virtuell getroffen und ausgetauscht. Anlass war der Artikel "Politisch neutral!? Beratung von Sportvereinen im Spannungsfeld zwischen Neutralität und gesellschaftlicher Verantwortung", der im vergangenen Jahr in dem Buch "Beratung im Kontext Rechtsextremismus" im Wochenschau Verlag erschienen ist.

Gesprächsthemen waren unter anderem:

- "Politisch neutral" - Was sollten wir über das Stichwort "Neutralität" wissen, wenn wir nicht aus dem Sportkontext kommen? Worum geht es bei dem Spannungsfeld im Kern?

- Wo/Mit wem kann Beratung im Kontext Rechtsextremismus alles passieren? Haben sich die Anfragen an das "beratungsNetzwerk hessen" in den letzten Jahren geändert?

- Zwei Haupt-Gelingensbedingungen für eine gute Beratung von Sportvereinen im Themenfeld: Was oder wen bracht es unbedingt?

Videointerview

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Studie: Bedrängte Zivilgesellschaft von rechts Interventionsversuche und Reaktionsmuster

Wie reagieren Akteure der organisierten Zivilgesellschaft darauf, dass Rechte verstärkt versuchen einen „Marsch durch die Organisationen“ anzutreten? Erweisen sich Gewerkschaften, Kirchen, Sportvereine, Wohlfahrtsverbände und Kultureinrichtungen als immun gegen solche Angriffe – oder stellen sie ein Einfallstor für entsprechende Akteure dar?
Auf Basis detaillierter Dokumentenanalysen und zahlreicher Interviews werden in der vorliegenden Studie erstmals rechtspopulistische Interventionen und zivilgesellschaftliche Reaktionen analysiert sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten systematisiert. Die Studie zeigt, dass rechtspopulistische Akteure um die Bedeutung der organisierten Zivilgesellschaft wissen. Sie zielen darauf ab, bestehende Konflikte innerhalb der untersuchten Bereiche zu politisieren, um sie somit zu verstärken und thematische Anknüpfungspunkte für ihre politische Agenda zu verankern.
Auch das Netzwerk "Sport & Politik" wurde interviewt. Die Analysen zum Thema Sport finden sich u.a. ab Seite 75.

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Die Dokumentation der Fachkonferenz ist nun abrufbar

Auf der Fachkonferenz des Netzwerks "Sport & Politik" am 12. und 13. November 2019 in Frankfurt am Main haben sich rund 70 Teilnehmende mit dem Thema "Sport und Politik im Quartier. Sportverein als Sozialraum gelebter Demokratie - Chancen und Herausforderungen" auseinandergesetzt. 

Nun sind die Arbeitsergebnisse, die Präsentationen, Fotos und Empfehlungen in einem Dokument zusammengeführt und veröffentlicht. 
Die Videostatements von Teilnehmenden der Konferenz finden Sie unter "Inhalte" und dem untenstehenden Link.

Dokumentation der Fachkonferenz

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Innenminister Peter Beuth und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz besuchen Fachtagung der „Netzwerk-Lotsen“

„Kompetentes Netz gegen Extremismus geknüpft“

Hessens Innenminister Peter Beuth und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz haben heute die Fachtagung des Präventionsprojekts „Netzwerk-Lotsen gegen Extremismus und Antisemitismus“ in der Humboldtschule in Bad Homburg besucht. Das gemeinsam von Innen- und Kultusministerium imitierte Präventionsprojekt ist im September 2018 gestartet. Seither wurden hessenweit mehr als 100 Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulsozialarbeiter sowie Schulpsychologen fachlich und pädagogisch geschult, um als sogenannte Netzwerk-Lotsen an Hessens Schulen gegen Extremismus und Antisemitismus wirken zu können.

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Prof. Dr. Gunter A. Pilz zum Vorsitzenden wiedergewählt

Auf der Sitzung des Netzwerks "Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde" am 26. Februar 2020 in Berlin wurde Prof. Dr. Gunter A. Pilz zum Vorsitzenden einstimmig wiedergewählt.

Pressemitteilung des Netzwerks: Für ein gutes Miteinander – gegen Hass, Hetze und Gewalt

Das Netzwerk „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ ist in Berlin zusammengekommen und hat sich aus aktuellem Anlass zum „Schutz von kommunalen Amts- und Mandatsträger*innen und sowie ehrenamtlich Engagierten vor Beleidigungen, Bedrohungen und tätlichen Angriffen“ und zu Handlungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten bei Vorfällen von Rassismus, Rechtsextremismus und Gewalt ausgetauscht.

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Pressemitteilung des Netzwerks: Geschäftsstelle des Netzwerks wird fortgeführt

Starkes Zeichen für ein gutes Miteinander

Im Dezember 2019 hat die Deutsche Sportjugend die Förderzusage durch den Zuwendungsservice des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ erhalten. Damit kann die Arbeit der Geschäftsstelle des Netzwerks „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“, die bei der dsj angesiedelt ist, auch in den nächsten fünf Jahren fortgeführt werden.

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Interview

"Wir lösen die Probleme nicht, indem wir nebeneinander oder gegeneinander arbeiten, sondern miteinander"

Im Zuge der Gewalt gegen Fußball-Schiedsrichter hat sich Fanforscher Gunter A. Pilz gegen lebenslange Strafen für die Täter ausgesprochen.

Im Zuge der Gewalt gegen Fußball-Schiedsrichter hat sich Fanforscher Gunter A. Pilz, Vorsitzender des Netzwerkes "Sport und Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde", gegen lebenslange Strafen für die Täter ausgesprochen. Diese seien sowohl juristisch nicht möglich als auch nicht zielführend. "Es müssen Strafen sein, bei denen sie dazu angehalten werden, ihr Handeln kritisch zu hinterfragen", sagte Pilz am Rande einer Fachkonferenz in Frankfurt/Main.

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Bericht

Der FC Ente Bagdad war auch auf der Fachkonferenz des Netzwerks "Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde" am 12. und 13. November 2019 in Frankfurt am Main vertreten und hat hiernach auf seiner Internetseite berichtet:

"Es soll auf Augenhöhe zwischen Sportvereinen und Politikern kommuniziert werden, um die Motivation zur Zusammenarbeit auf beiden Seiten zu stärken. Statt sich auf Eigeninteressen zu fokussieren, sollen das Gemeinwohl im Mittelpunkt stehen und Synergien geschaffen werden. Auch Minderheiten mit geringer Lobby sollen bei der Umsetzung von Projekten berücksichtigt werden."

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Entschließung EU

Das Europäische Parlament hat am 25. Oktober 2018 eine Entschließung verabschiedet, in der es die Mitgliedstaaten und die nationalen Sportverbände, insbesondere die Fußballvereine, auffordert, „der Geißel des Rassismus, des Faschismus und der Fremdenfeindlichkeit in den Stadien und der Kultur des Sports entgegenzuwirken, indem sie die Verantwortlichen verurteilen und bestrafen und in Zusammenarbeit mit Schulen und den zuständigen Organisationen der Zivilgesellschaft positive Bildungsangebote für junge Fans fördern.“

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Veranstaltungs Hinweise

aktuelle und zurückliegende Veranstaltungen

Save the date: Nah dran-Tagung 2022

Im nächsten Jahr wird die Fachtagung des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ am 02. und 03. Juni im Kongresshotel am Templiner See in Potsdam stattfinden.

Treffen des Netzwerks "Sport & Politik"

Das kommende Treffen des Netzwerks findet am 15. und 17. Dezember 2021 digital statt. Eingeladen sind neben den Mitgliedern des Netzwerks auch die Projektverantwortlichen von "Vollkontakt: Demokratie und Kampfsport".

Link zu Vollkontakt

BfDT-Kooperationsveranstaltung "Anti-Schwarzer Rassismus geht alle an: Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken – Vielfalt fördern"

Das BfDT und die Staatsministerin der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration laden gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner Each One Teach One e.V. am 29./30. Oktober 2021 zu einer zweitägigen Veranstaltung ein, auf der sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt werden soll, wie anti-Schwarzem Rassismus im Bereich der zivilgesellschaftlichen Arbeit entgegengewirkt werden kann. Eine weitere Frage wird die nach dem Empowerment Schwarzer Menschen im Bereich des zivilgesellschaftlichen Engagements sein.

Ziel der Veranstaltung ist die bundesweite und nachhaltige Vernetzung von Akteur/-innen in zivilgesellschaftlichen Vereinen und Initiativen, die sich gegen Anti-Schwarzen Rassismus und für die Belange und Interessen von Menschen afrikanischer Herkunft engagieren. Engagierte aus der Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung oder Wissenschaft erarbeiten gemeinsam praxisorientierte Handlungsstrategien gegen anti-Schwarzen Rassismus. Wir laden auch diejenigen ein, die in unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen, wie zum Beispiel dem Sport, der Arbeit mit Geflüchteten oder in Institutionen wie der Freiwilligen Feuerwehr zivilgesellschaftlich arbeiten und Fragen der Diversität und Vielfalt aktiv gestalten wollen, sich bislang aber noch nicht gezielt mit Anti-Schwarzem Rassismus auseinandergesetzt haben.

Zur Anmeldung geht es hier.

Da uns nur ein begrenztes Kontingent an Plätzen zur Verfügung steht, bitten wir um Verständnis, dass möglicherwiese nicht alle Anmeldungen auch bestätigt werden können. Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze. Wir freuen uns auf Sie!

Link BfDT-Kooperationsveranstaltung

NAH DRAN:DIGITAL 2021

NAH DRAN:DIGITAL 2021

„Wahrheiten in postfaktischen Zeiten“ - Die Fachtagung des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ NAH DRAN fand in diesem Jahr am 13. und 14. September online statt.

Link zur Dokumentation

Treffen des Netzwerks "Sport & Politik"

Das erste Treffen des Netzwerks "Sport & Politik" im Jahr 2021 fand am 18. und 24. Juni 2021 in digitaler Form statt. 
Schwerpunkt des Netzwerktreffens war u.a. ein Vortrag von Prof. Dr. Robin Kähler zum Thema „Bewegungsraum in Kommunen“.

Deutscher Präventionstag: digital und live aus Köln

Der 26. Deutschen Präventionstag fand am 10. & 11. Mai 2021 in digitaler Form statt. Das Schwerpunktthema lautete in diesem Jahr: Prävention orientiert! ... planen ... schulen ... austauschen ....

In den vergangenen Jahren hat sich auch das Netzwerk "Sport & Politik" auf dem DPT präsentiert. Auf dem Stand der Deutschen Sportjugend (dsj) haben viele Besucher*innen sich über die Aktivitäten des Netzwerks informiert und sind in den Austausch getreten.

Link zur Dokumentation

dsj-campus - Dokumentation der Veranstaltung

Im Vorfeld der digitalen dsj-Vollversammlung 2020 fand vom 19. bis 23. Oktober der digitale dsj-campus statt. Dabei wurde eine spannende Bandbreite an Themen und verschiedenen digitalen Formaten an Mittags-, Nachmittags- und Abendterminen angeboten. Beim dsj-campus trafen sich Menschen aus Mitgliedsorganisation der Deutschen Sportjugend, aus der Zivilgesellschaft, junge Engagierte und Interessierte, um gemeinsam über die Zukunft, über Werte, über Sport und „die Jugend“ zusammen mit der Jugend zu sprechen. 

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Dokumentation

Eine digitale Veranstaltung im Rahmen des dsj-campus war das Zeitzeugengespräch "Sport in der NS-Zeit – Jung sein im Nationalsozialismus" mit Zvi Cohen

 

Das Zeitzeugengespräch "Sport in der NS-Zeit – Jung sein im Nationalsozialismus“ wurde in Kooperation mit Eberhard Schulz von der Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball" durchgeführt. Dabei sprach Zvi Cohen, Überlebender des KZ Theresienstadt und „der Junge mit der Mundharmonika“, über seine Verfolgung und die ihm geraubte Jugend während der Schreckensherrschaft der Nazis: 

„Ich sehe in meiner Erzählung, die Möglichkeit zu verhindern. Ich habe zwei Zielpunkte, wenn ich meine Geschichte erzähle: Kopf und Herz. Wenn es diese beide Punkte bei den Zuhörern trifft, dann wird es nicht wieder in Deutschland geschehen. Die Jugend ist verantwortlich für das, was in der Zukunft in Deutschland sein wird. Nur die Jugend ist im Stande, es zu verhindern [, dass so etwas wieder passiert].“

Im Anschluss an das Zweiergespräch zwischen Eberhard Schulz und Zvi Cohen wurden Fragen aus dem Plenum beantwortet. Zudem wurde ein zuvor aufgezeichnetes Interview von Nina Reip mit Prof. em. Dr. Lorenz Peiffer, Sporthistoriker, zur Rolle des organisierten Sports im Nationalsozialismus und zur nur teilweise erfolgten Aufarbeitung gezeigt. 

Das aufgezeichnete Live-Gespräch zwischen Eberhard Schulz und Zvi Cohen sowie das Interview mit Prof. em. Dr. Lorenz Peiffer werden gemeinsam mit zusätzlichen, themenrelevanten Materialien im Rahmen des Maßnahmenpakets „Sport mit Courage“ weiter aufbereitet und voraussichtlich ab Dezember 2020 auf der Homepage von „Sport mit Courage“ verfügbar sein.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.niewieder.info.

Diese Veranstaltung wurde gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).


Unterstützung erhalten

Sportvereine, Initiativen mit Sportbezug und andere Projekte können
finanziell und inhaltlich unterstützt werden. Verschiedene Bundes- und
Landesprogramme stehen hierzu zur Verfügung.

Media Thek

In der Mediathek finden Sie Videos des Netzwerks und weitere Materialien.

mp4

Videointerview

19.08.2020

425 MB

"Bedrängte Zivilgesellschaft von rechts" mit Lukas Heller und Dr. Samuel Greef

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mp4

Videointerview

20.04.2020

576 MB

"Politisch neutral?!" mit Angelika Ribler und Dr. Reiner Becker

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pdf

Pressemitteilung

16.11.2021

179 KB

Gute Bewegungs- und Begegnungsräume sind unverzichtbar!

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pdf

Pressemitteilung

16.11.2021

178 KB

"Relevanz von Bewegungsangeboten und -räumen für junge Menschen" mit Uwe Lübking und Prof. Dr. Gunter A. Pilz

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pdf

Dokumentation

16.11.2021

19 MB

Fachkonferenz "Sportverein als Sozialraum gelebter Demokratie. Chancen und Herausforderungen"

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mp4

Dokumentation

12.12.2019

110 MB

Fachkonferenz "Sportverein als Sozialraum gelebter Demokratie" - Zijad Dolicanin

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mp4

Videointerview

08.07.2020

427 MB

"Werte im Sport und anti-asiatischer Rassismus" mit Dr. Martin Hyun

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pdf

Grundlagen

11.05.2019

3 MB

Selbstverständnis des Netzwerks

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Das Team

Vorsitzender des Netzwerks ist Prof. Dr. Gunter A. Pilz.
Die Geschäftsstelle unterstützt das Netzwerk bei seiner organisatorischen und inhaltlichen Arbeit.

Gunter A. Pilz
Gunter A. Pilz
Vorsitzender

Prof. Dr. Gunter A. Pilz ist seit 2011 der Vorsitzende des Netzwerks Sport & Politik.

Nina C. Reip
Nina C. Reip
Referentin
Geschäftsstelle

Nina Reip leitet als Referentin die Geschäftsstelle seit Januar 2018.

Husein Peratovic
Husein Peratovic
Sachbearbeiter
Geschäftsstelle

Husein Peratovic unterstützt die Geschäftsstelle seit Januar 2018.

Kontaktieren Sie uns

Netzwerk Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde
bei der Deutschen Sportjugend

Kontakt info

Ansprechpartner*in:
Nina Reip
Husein Peratovic

Tel.: +49 (0) 69 6700 - 311 oder - 778
Fax: +49 (0) 69 67001 - 311 oder - 778

sportundpolitik@dsj.de

Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt am Main
Deutschland


Förderung

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen des Bundesprogramms

„Zusammenhalt durch Teilhabe“.